Fürsorglich kümmert sich die Gibbonmutter um Ihr Baby.
Fürsorglich kümmert sich die Gibbonmutter um Ihr Baby.
Foto: Zoo Schmiding

Gibbonbaby geboren

Gerade noch rechtzeitig um die warme Herbstsonne zu genießen, kam vor 14 Tagen ein entzückendes Weisshandgibbonbaby im Zoo Schmiding bei Wels zur Welt. Die Tragezeit bei Gibbons beträgt 7 Monate, 300 - 400 Gramm ist dann das Baby schwer. Es ist fast völlig nackt hat einen großen Kopf und extrem dünne Arme und Beine.

Die frischgebackene Mama kümmert sich hingebungsvoll um ihren Sprössling, den sie den ganzen Tag am Bauch durch ihren Lebensraum trägt. Dazu zieht die Mutter die Knie bis zur Brust hoch, um das Baby mit dieser bequemen Unterlage zu stützen. Die unbehaarten rosigen Ärmchen des Kleinen machen einen schwachen Eindruck, doch die Hände und Füße klammern sich schon vom ersten Tag an fest an das Fell der Mutter.

„Da sich das Jungtier noch nicht von seiner Mama wegbewegt, konnten wir bis heute noch nicht erkennen um welches Geschlecht es sich handelt, so warten wir auf eine Zufallsbeobachtung um eine eindeutige Bestimmung machen zu können,“ erzählt Zoologin Mag. Daniela Artmann.

Mit zwei Jahren beginnt sich der kleine Gibbon schließlich vom engen Kontakrt mit seiner Mama zu lösen, aber er gehört noch immer zur Familie und erst mit etwa sechs Jahren ist der Sprössling geschlechtsreif. In ihrer Heimat, die sich von China bis Indonesien erstreckt, sind die Gibbons gefährdet (IUCN Red List). Das Roden der Wälder, die in atemberaubender Geschwindigkeit in Plantagen und Siedlungen umgewandelt werden, sowie der illegale Handel als Haustiere machen ihnen zu schaffen.

Die Gibbonfamilie im Zoo Schmiding ist nun täglich von 9-18 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr) zu beobachten.

In: Allgemein

Tags: Zoo Schmiding

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